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Archiv für September 2011

De Räuber – Rattepack

http://www.youtube.com/watch?v=z9AlEtcBiUo

Wo sin se dann die Manager, die nie d’r Hals vollkriege,
die ohne rut zo wäde, et Blau vum Himmel lüge
Wo sin se dann die Manager, die krumme Saache maache,
un dobei noch ganz selbstbewusst in jede Kamera laache

Refrain
Wo sin se dann die Bosse – jo wo sin se dann die Köpp,
wo sin se, wenn et nit mih läuf, dann han se sich versteck’
Wo sin dann all die Zocker – verdammtes Rattepack,
jitz holle mr ganz langsam dä Knüppel us em Sack…
… mir sin et satt !!!

Wo sin se dann die Gauner, die üvver Leiche laufe,
die uns Zertifikate, die nix wert sin, dun verkaufe
Wo sin se dann die Gauner, die alles ruiniere
un dann für ihre Fehler och noch Abfindung kassiere

Refrain
Wo sin se dann die Bosse – jo wo sin se dann die Köpp,
wo sin se, wenn et nit mih läuf, dann han se sich versteck’
Wo sin dann all die Zocker – verdammtes Rattepack,
jitz holle mr ganz langsam dä Knüppel us em Sack…
… mir sin et satt !!!

Wo sin se die Politiker, die uns Moral verkünde
un selver sich am Steuergeld vum kleine Mann versündige
Wo sin se die Politiker, die Hallelujah singe
un selver dann et Schwazzgeld noh Lichtenstein hinbringe


Komponist: Karl-Heinz Brand
Text: Karl-Heinz Brand
Genre: Country
Erscheinungsjahr: 2009
© 2009 Pavement Records

Qualität des Produktes “Klinikum Schaumburg”

Wenn man über Qualität spricht, stellt sich zunächst die Frage, was Qualität im Zusammenhang mit dem Klinikum Schaumburg überhaupt bedeutet.

Der Begriff Qualität hat zwei Bedeutungen:

a) neutral: die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses
b) bewertet: die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses

In beiden Beschreibungen fällt  zunächst einmal auf, dass man von “allen Eigenschaften” des Objektes spricht.
Welche Eigenschaften sind nun für den Kunden (die Bürger) von entscheidender Bedeutung? Wir wollen hier den Versuch unternehmen, etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen. Die nachfolgende Aufzählung der Qualitätskriterien kann erweitert werden, bringen Sie Ihre Vorschläge mit ein und senden Sie uns Ihre Vorschläge per E-Mail.

1. Kostendruck im Gesundheitswesen – Sparzwang und Rationalisierung = Das Hauptkriterium für den Neubau, also ganz vorne.

2. Allgemein angespannte Finanzlage (Bund, Länder, Kreise und Kommunen)

3. Gute Erreichbarkeit, Infrastruktur, für alle Schaumburger

4. Raumordnung / Stadtentwicklung.
Bei Großprojekten wie diesem, sollte großes Augenmerk auf die Raumordnung gerichtet werden. Raumordnungsprogramme sind nicht zuletzt auf Druck der Bürger entstanden, um dem Wildwuchs von Investoren und bauwilligen Bürgern etwas Einhalt zu gebieten.

5. Überschwemmungsgebiet der Aue
Die natürlichen Retentionsräume an Fließgewässern sollen erhalten bleiben. Eingriffe in natürliche Überschwemmungsgebiete sollten deshalb möglichst unterbunden werden. Insbesondere Bauvorhaben die zu einer großen Flächenversiegelung führen, sollten besser nicht in der direkten Umgebung von Überschwemmungsgebieten umgestezt werden.

Und nun kommen wir zur zweiten Bedeutung des Begriffes Qualität und zwar die Bewertung des Produktes. Wir nehmen jetzt einfach mal an, das Klinikum wurde in die Feldmark gebaut und im Jahr 2016 beurteilen wir das Ergebnis.

zu Punkt 1:
Das neue Klinikum ist zwar in Betrieb gegangen, jedoch bereits nach nur zwei Jahren an den Landkreis Schaumburg zurückgefallen. Der Betreiber pro Diako ist nicht mehr zahlungsfähig und da der Landkreis den Versorgungsauftrag erfüllen muss steht man nun vor der Wahl das Klinikum wieder selbst zu betreiben oder in die Hände eines neuen Investors zu geben. Als Gesamtergebnis muss man leider sagen, steht der Landkreis noch schlechter da als im Jahr 2008, in dem die Entscheidung zur Zusammenarbeit mit pro Diako gefallen ist.

zu Punkt 2:
Erst während der Bauphase in den Jahren 2012 bis 2014 wurde bekannt, welche enormen Kosten die Erschließung des Standortes in der Vehler Feldmark mit sich bringt. Anfragen zu dem Thema wurden während der Planungsphase nicht beantwortet.  Nun ist aber klar, dass für die Erschließung ein zweistelliger Millionenbetrag benötigt wird. Auf Grund der hydrologischen Verhältnisse ist eine aufwändige, dauerhafte Entwässerung des gesamten Bereiches um das Klinikum erforderlich geworden. Pumpen zur Senkung des Grundwasserstandes müssen ganzjährig laufen. Insbesondere die Straßenanbindung ist viel teurer ausgefallen als bekannt. Ein Grund dafür sind die aufwändigen Brückenbauten. Aber insgesamt ist es die Summe vieler Details, die zu dieser Kostensteigerung führte.

zu Punkt 3:
Das Klinikum ist nach wie vor unzureichend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Aktuelle Auswertungen haben ergeben, dass die Bürger aus dem nördlichen Schaumburg in Richtung der Kliniken im hannoverschen Land abgewandert sind. Nur sehr wenig Patienten kommen aus dem Raum Bad Nenndorf oder Rodenberg zur Behandlung in das Klinikum Schaumburg. Auch die Zahl der Patienten aus Rinteln bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Die Rintelner Bürger hatten sich bereits ab 2010 weitestgehend neu orientiert und bevorzugen die Kliniken in Hameln oder Minden. Der Großteil der Patienten stammt aus Bückeburg, Obernkirchen, Stadthagen und den ländlichen Bereichen um diese Städte. Insbesondere in Stadthagen ist der Unmut unter den Bürgern sehr groß. Die meisten Patienten kommen aus Stadthagen und Umgebung und sind enttäuscht darüber, dass “ihr” Klinikum Stadthagen nach wie vor leer steht.

zu Punkt 4:
Die Befürchtungen vieler Bürger  haben sich bewahrheitet. In den Dörfern hat der Verkehr zugenommen und von dörflicher Ruhe ist insbesondere in Ahnsen keine Rede mehr. Während der Bereich um das Klinikum in der Vergangenheit als Naherholungsgebiet für Radler, Spaziergänger und Reiter genutzt wurde meiden viele heute den Bereich. Durch die Zerschneidung des Gebietes mit der Erschließungsstraße ist es für Reiter nicht mehr möglich, ohne Gefahr nach Vehlen zu gelangen.

Als größter Irrtum erweist sich die Lage des Klinikums jedoch für die Stadt Obernkirchen. Im Jahr 2010 wurden von den Stadtvätern alle Mahnungen in den Wind geschlagen, einen Standort in direkter Stadtnähe zu ermöglichen. Dies muss die Stadt Obernkirchen jetzt teuer bezahlen. Man ist zwar für die Unterhaltung des gesamten Klinik Umfeldes zuständig, dies brachte einen neuen Arbeitsplatz im Bauhof mit sich. Ansonsten haben sich keine der Erwartungen erfüllt. Der Leerstand bei Obernkirchener Geschäften hat weiter zugenommen, die Innenstadt ist nahezu ausgeblutet. https://picasaweb.google.com/113701956715585760274/ChancenNichtGenutztObernkirchenPleite Demgegenüber haben die Väter der Gemeinde Ahnsen die Gunst der Stunde genutzt und ein neues Gewerbegebiet am Ortsrand ausgewiesen. Patienten und Besucher des Klinikums nutzen von Beginn an die Nähe zur Bückeburger Kreuzbreite für einen Abstecher in die ehemalige Residenzstadt. Ahnsen möchte die gute Lage nutzen, um auch vom Klinikum zu profitieren.

zu Punkt 5:
Trotz aller wohlwollenden hydrologischen Gutachten aus der Planungsphase des Klinikums trat nach einem für unsere Region ungewöhnlich starken Regenfall (90 mm  in 6 Std) Ende Mai 2014 die Aue im Grenzbereich des Klinikums derart über die Ufer, dass die Außenanlagen der Gesundheitseinrichtung  fast vollständig überschwemmt wurden. Obwohl alle verfügbaren Kräfte eingesetzt wurden um die teilweise bis zu 10 cm hohe Schlammschicht von dem Gelände zu entfernen, gelang es den Einsatzkräften nicht, bis zu dem Termin der nun bereits zum x-ten. Male wegen Bauausführungsmängeln verschobenen Einweihungsfeierlichkeiten des Klinikums, die Anlage wieder ordnungsgemäß herzustellen, so dass an einen  reibungslosen Ablauf des Festprogrammes nicht mehr zu denken war. Anzumerken sei noch: Das in der an dem Einweihungstag, von einem Vertreter des aus bisher ungeklärten Gründen nicht erschienen Landrats, gehaltenen Festansprache, besonders lobend die großzügige Spende eines namhaften deutschen Gummistiefelherstellers erwähnt wurde.

Resümee:

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…
Qualität entsteht nur durch eine gut durchdachte Planung bei Berücksichtigung  aller Eigenschaften eines Objektes.
Nur so hätte erreicht werden können, was man ursprünglich plante: Modellcharakter!
Das alles wurde bei der Planung des Klinikums Schaumburg in Vehlen versäumt.
Heute im Jahr 2016 muss der Landkreis die Fehler dieser mangelhaften Planung teuer bezahlen.

Das alles ist natürlich reine Fiktion. Noch haben wir die Möglichkeit es besser zu machen. Wir sollten die Gelegenheit nutzen zum Wohle der Schaumburger Bürger, der Steuerzahler und der nachfolgenden Generationen.

Zu modernen Planungsmethoden gehört auch die Bereitschaft, eine bestehende Planung zu verwerfen und nochmal neu zu beginnen. Gerade wenn sich abzeichnet, dass Projekte fehlerhaft sind und die Kosten nicht vorhersehbar steigen können, ist das der bessere Weg. Im Nachhinein können durch diese Vorgehensweise Kosten gespart werden und die Qualität gesteigert werden.

http://www.olev.de/0/10er-regl.htm

Was sagt der Pabst dazu

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Passt auch zur Sumpfklinik.

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Gesamtklinikum als Vierbettzimmersumpf

Siehe auch proDiako Bilanzen im Bundesanzeiger.

pro Diako – Ein finanzstarker Partner!?

Die Bilanz aus 2009 wurde für die BI von einem hier namentlich nicht genannten Finanzexperten beurteilt.

Aktenvermerk zu Bilanz ProDiako

pro DIAKO gGmbH Gesundheits- und Pflegedienstleistungen Hannover

Bilanz 2009: PRO DIAKO gGmbH Gesundheits- und Pflegedienstleistungen

Auf der Aktivseite der Bilanz wird das Vermögen bzw. die Forderungen der Gesellschaft ausgewiesen. Auf der Passivseite stehen das Haftkapital, Kapitalrücklagen aus Vorjahren sowie das Jahresergebnis 2009 und die Verbindlichkeiten.

Zur Aktivseite ist auszuführen, dass z.B. Sachanlagen mit 2484,– aufgeführt sind. Das können Einrichtungsgegenstände wie z.B. EDV Büroeinrichtungen sein. Weiterhin werden ca. 15 Mio. € Finanzanlagen ausgewiesen. Das sind die Aufwendungen für Beteiligungen an anderen Gesellschaften. Man kann hier nicht erkennen, was diese Beteiligungen tatsächlich wert sind. Es wird einfach der Betrag ausgewiesen, der gezahlt wurde. Weiterhin bestehen Guthaben bei Kreditinstituten von 96.000,– €. Große Finanzielle Reserven bestehen also nicht.

Hinzuweisen ist auch noch auf den ausgewiesenen Forderungsbetrag von 1,8 Mio. €. Diesem Betrag stehen aber Verbindlichkeiten von 1,7 Mio. € gegenüber. Davon sind 1,3 Mio. € kurzfristig fällig und werden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  ausgewiesen. Weiterhin sind Steuern zu zahlen mit 155.000,– €. Wieweit die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern kurzfristig fällig werden, ist nicht zu erkennen. Ausgewiesen wird ein Betrag von 380.000,– €.

Auf der Passivseite der Bilanz wird das Haftkapital mit 6 Mio. € ausgewiesen. Kapitalrücklagen aus vergangenen Jahren sind einschließlich Gewinnvortrag mit 11 Mio. € gebildet. Das Kapital hat also Anfang 2009 17. Mio. € betragen. Durch die in 2009 ausgewiesenen Verluste von 2 Mio. € hat sich das Kapital auf 15 Mio. gemindert.

Interessant sind auf Seite 2 noch die Beteiligungsverhältnisse. Das beste Ergebnis in 2009 hat das Krankenhaus Rothenburg erzielt, mit einem Gewinn von 1,2 Mio. €. An dieser Einrichtung ist pro Diako allerdings nur mit 30% beteiligt. Das schlechteste Ergebnis weist Holzminden mit 1,1 Mio. € Verlust aus. Hier ist pro Diako mit 51% beteiligt.

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PRO DIAKO gGmbH Gesundheits- und Pflegedienstleistungen Hannover

Bilanz 2009: PRO DIAKO gGmbH Gesundheits- und Pflegedienstleistungen Konzern

Hier sind sämtliche Firmen und Beteiligungen zusammengefasst, soweit pro Diako beteiligt ist. Die Aktivseite weist das Vermögen aus. Auf der Passivseite zeigt das vorhandene Kapital mit ca. 20 Mio. €, bereits erhaltene Zuschüsse mit 41 Mio. €, Rückstellungen für Versorgungszusagen, Steuern und sonstige noch zu leistende Zahlungen mit 10 Mio. €. Die Verbindlichkeiten einschließlich der Bankverbindlichkeiten betragen 43 Mio. €. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 24. Mio. € handelt es sich vermutlich um langfristige Darlehnsverbindlichkeiten. Dann würden Verbindlichkeiten von 43. Mio. €  Forderungen und Bankguthaben von 26. Mio.€ gegenüberstehen. Auf Seite 3 wifrd der Jahresverlust mit 2,4 Mio.€ ausgewiesen. Der Verlust von pro Diako selbst beträgt 3,7 Mio.€ und wird noch gemindert, weil Verlustanteile auf außenstehende Gesellschafter entfallen. Entstanden ist der Verlust aus Aufwendungen nach dem Krankenhausgesetz, die in 2009 um 1,9 Mio. gestiegen sind. Weiterhin sind Abschreibungen um ca. 360.000,–€ erhöht. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um ca.  900.000,–€ angestiegen. Auf Seite 9 wird eine kurze Erläuterung zu den gestiegenen Kosten gegeben. Ausserordentliche Aufwendungen von 720.000,–€ mussten getätigt werden, weil Verpflichtungen aus einem Kauf- oder Abtretungsvertrag bestanden.

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PRO DIAKO Management GmbH Hannover

Bilanz 2009: PRO DIAKO Management GmbH

Diese Firma ist zum 31.12.2009 als gesund zu bezeichnen. Hier wird auch die Beteiligung am Klinikum Schaumburg mit 52% von 25.000,–€ = 13.000,–€ gehalten. Die Forderungen werden mit 1,7 Mio. € und Guthaben bei Kreditinstituten mit 250.000,–€ ausgewiesen. Dem stehen Verbindlichkeiten mit ca. 1,7 Mio.€ gegenüber. Hinzuweisen ist noch auf den Betrag von 200.000,– € für Rückstellungen. Nach den Erläuterungen auf Seite 2 handelt es sich dabei um Rückstellungen für zukünftig zu erbringende Versorgungszusagen.

Es ist davon auszugehen, dass dieses Unternehmen nur die Beteiligungen hält und die Geschäftsführung für die gemeinnützige GmbH und die Wäschereiservice GmbH ausführt. In den Erläuterungen wird die Höhe der Gehälter, für die eine Versorgungszusage besteht, mit 690.000,–€ ausgewiesen.

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PRO|DIAKO Wäscheservice GmbH Hannover

Bilanz 2009: PRO DIAKO Wäscheservice GmbH

Das Haftkapital beträgt ebenfall 25.000,–€. Gewinnvorträge aus Vorjahren sowie der Gewinn 2009 werden mit 7000,–€ ausgewiesen. Zahlungsmittel/Guthaben bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von 37.000,–€. Den Forderungen von 226.000,–€ stehen Verbindlichkeiten in Höhe von 216.000,– € gegenüber. Größere finanzielle  Spielräume bestehen auch hier nicht.

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PRO DIAKO Service GmbH Hannover

Bilanz 2009: PRO DIAKO Service GmbH

Auf der Passivseite wird das Haftkapital mit 25.000,– € ausgewiesen sowie ein Gewinnvortrag und der Überschuss aus dem laufenden Kalenderjahr in Höhe von 72.000,– € . Das Kapital insgesamt beträgt 97.000,–€. Trotz des Gewinns ist die Gesellschaft fast zahlungsunfähig. Forderungen und Guthaben bei Banken betragen insgesamt 424.000,–€.  Dem stehen Verbindlichkeitenmit 560.000,–€ und Rückstellungen nach den Erläuterungen für Löhne pp. mit 90.000,–€ gegenüber. Es besteht also eine Finanzierungslücke von ca. 220.000,–€.

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coming soon: Bilanz 2010….    :-(

Fotoausstellung des Vereins Landschaftsschutz Schaumburg e.V.

Zahlreiche BesucherInnen kamen zur Eröffnung der Ausstellung „Impressionen der Vehlener Feldmark“ am 09.09.2011. Im lichtdurchfluteten Foyer des Sonnenhofes in Obernkirchen präsentierte der Verein Landschaftsschutz Schaumburg auf zahlreichen Stellwänden eine Fotoschau schöner Landschaftsbilder. Die Fotografien wurden in der Feldmark zwischen Obernkirchen und Ahnsen aufgenommen. Sie sind das Ergebnis des Fotowettbewerbs, den der Verein im Frühjahr ausgeschrieben und beworben hatte.

In der Eröffnungsrede erklärte Pressesprecherin Christina Steinmann, dass diese Ausstellung der Auftakt einer Reihe sei: „Jährlich wird unser Verein für Landschaftsschutz, in Schaumburg schöne Gebiete auswählen und hierfür Fotowettbewerbe ausrufen. Wir möchten damit auf die Schönheit unserer hiesigen Landschaft aufmerksam machen und sie in Bildern festhalten.“ Ziel des Vereins sei, das Bewusstsein für unsere Natur zu schärfen, sowie unsere Landschaft nachhaltig zu schützen, zu bewahren und aufzuwerten. Die Vehler Feldmark steht  in diesem Jahr im Vordergrund, da die Gefahr besteht dass der gesamte Bereich durch den geplanten Klinikneubau zerstört wird. Der Vereinsvorsitzende Thomas Knickmeier ist zuversichtlich, dass der Verein in den kommenden Jahren viel erreichen könne und zum Erhalt unserer Schaumburger Heimat beitragen werde.

Bei der anschließenden Preisverleihung wurden die GewinnerInnen gekürt. Platz eins belegte Christoph Leier aus Bückeburg, zweite Siegerin wurde Christiane Mund, ebenfalls aus Bückeburg. Die drittbeste Fotografie machten Gabriele Gelios und Anna Moczek aus Obernkirchen. Gedankt wurde der fachkundigen Jury, bestehend aus professionellen Fotografen und den Sponsoren der Preise: Buchhandlung Frommhold, Buchhandlung Scheck,  Bündnis 90/Die Grünen, Haus Palmenburg, Minchen und Radsport Pelzing.

Wer die Ausstellung ansehen möchte, kann dieses bis zum 25. September jederzeit und kostenlos im Sonnenhof Obernkirchen, An der Stiftsmauer 5, tun. Falls Sie Fragen zum Verein haben oder sich einbringen möchten, können sie auch über die Emailadresse landschaftsschutz@gmx.net Kontakt aufnehmen. Der Landschaftsschutz Schaumburg freut sich über jede Initiative und Idee, die den Erhalt unserer schützenwerten Natur – und Kulturlandschaft zum Ziel hat.

Kann die Röhn Klinik AG es besser?

http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/cms/hil_2/deu/81703.html

David McAllister: „Dieser Neubau stärkt die medizinische Versorgung in Hildesheim“
Neues Klinikum in Hildesheim

HANNOVER/HILDESHEIM.
Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister hat heute das neugebaute Klinikum in Hildesheim offiziell eröffnet.
„Dieser Neubau stärkt die medizinische Versorgung in Hildesheim. Gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen gilt es, diese wirtschaftlich und wohnortnah sicherzustellen. Seit 2004 hat die Landesregierung mehr als 800 Millionen Euro landesweit in die Krankenhausinfrastruktur investiert”, so David McAllister.

Der Ministerpräsident dankte der Rhön AG für das große Engagement und die hohe finanzielle Eigenbeteiligung am insgesamt 105 Millionen Euro teuren Neubau. Niedersachsen unterstützt das Projekt mit 25 Millionen Euro.

Die 535 Planbetten stehen in ansprechenden Ein- bis Zweibettzimmern mit Bad.
Die neue Klinik verfügt über zehn Operationssäle mit ganz neuer medizintechnischer Ausstattung. Durch die Zentrierung der Funktionsbereiche ergeben sich kurze Wege für Patienten und  Mitarbeiter des Klinikums. Ein weiterer Pluspunkt für Patienten wie auch Mitarbeiter sind die sind die reichlich vorhandenen Parkplätze, sowie die Buslinie vor dem Haus.

proDiako benötigt für den Neubau in Schaumburg bei geringerer Bettenzahl und geplanten Vierbettzimmern 135 – 158 Millonen Euro.  95 Millionen kommen dabei vom Land Nieedersachsen. Dazu kommen Erschließungskosten in unbekannter Höhe auf den Steuerzahler zu
und das Ganze geht mit einer großen Umweltzerstörung einher.

Wo ist hier der Maßstab?

Es gibt keinen, es geht ums “absahnen”!

Schaumburger Ärzte erkennen weiteren Gesprächsbedarf…

weil sich auch auf ihrem Rücken ein Konzern Vorteile verschaffen will…

Die große Gier nach Geld….

….spielt auch beim Klinikum Schaumburg eine übergeordnete Rolle.
Um Versorgung der Bürger ging es von Anfang an nicht, sondern einzig und allein darum,
wie man aus den Töpfen des Landes möglichst viel “absahnen” kann.

So geschehen beim Projekt “Tourismusprojekt Erlebniswelt Weser Renaissance”.
Hatte dieses Projekt nicht auch Modellcharakter?
Das Debakel EWR kann man hier nachlesen: >>>20110905_Die_Gier_nach_Geld_ohne_Ende_SN

Jetzt wiederholt sich das Ganze nur in weitaus größerer Dimension mit dem Projekt
“Klinikum Schaumburg”. Geht es wirklich darum, eine gute Versorgung für die Schaumburger
Bevölkerung zu schaffen? Oder will sich hier ein angeschlagener “Gesundheitskonzern”
mit Fördermitteln des Landes sanieren? Die Frage muss inzwischen einfach mal gestellt werden.

Es ist heute bereits absehbar, dass die aktuelle Planung weitaus mehr Kosten mit sich bringt
als eine gut geplante Neustrukturierung der Schaumburger Krankenhauslandschaft bei
Beibehaltung der Standorte Bückeburg und Stadthagen.
Wenn dann das “worst case scenario” proDiako Pleite eintritt, wäre es eine reine Katastrophe
für den Landkreis Schaumburg. Aber es ist besser, wir verschließen die Augen vor der Realität
und machen weiter wie bisher…..

Leserbriefe in der LZ am 10.09.2011