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Sumpfklinik Vehlen im NDR Fernsehen!

Thema Sumpfklinik im TV!

Menschen und Schlagzeilen: Was den Norden bewegt

Susanne Stichler präsentiert die Menschen hinter den gesellschaftspolitischen Themen der Woche, zeigt dramatische Schicksale und außergewöhnliche Erlebnisse.
Thema der Sendung am 13.12.11 ist der ungebremste Flächenverbrauch.

Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:15 bis 21:45 Uhr

Katharina Drinkguth und Cornela Laasch im NDR Interview
Täglich über 100 Hektar versiegelt
Ob unter “Rot-Grün” oder “Schwarz-Gelb, der Flächenfraß in Deutschland schreitet unvermindert voran. Jeden Tag fallen nach offizielen Angaben 113 Hektar Freiland diversen Straßen- und Siedlungsbauvorhaben zum Opfer. Der Großteil davon war zuvor Ackerland. Auf diese Weise wird nicht zuletzt auch die Klimakatastrophe bewußt forciert. Laut einem Positionspapier des Bundesamtes für Naturschutz (BFN) sind für diese Entwicklung vor allem die Gemeinden schuld, da diese gegenseitig um mehr Einwohner und neue Gewerbegebiete konkurrieren und dabei ökonomisch kurzfristig planen würden. Wie in vielen anderen Politikbereichen auch, wird hier die Diskrepanz zwischen den Sonntagsreden über eine “nachhaltige Politik” und der Realität deutlich. Ähnliche Probleme der Zersiedelung gibt es auch in Österreich und der Schweiz.
“Eine finanzielle Belastung ist vor allem der Mehraufwand an Infrastruktur wie etwa für Abwassersystem und Energieversorgung”, erklärt Burkhard Schweppe-Kraft, BFN-Ökonom und Rechtsexperte. Trotz des “Zieles der Regierung”, die jährlich neu bebaute Fläche zu beschränken, existiere noch kein Konzept zu dessen Umsetzung. ”Man ist noch immer auf die freiwillige Zusammenarbeit der Kommunen angewiesen und erreicht so keinen Fortschritt”, bemerkt der Naturschutz-Experte.
Anmerkung der Sumpfklinik Redaktion:

Die Stadt Obernkirchen hat immer noch nicht erkannt, dass der Bau der Klinik in der Vehler Feldmark mehr Kosten als Nutzen für die Stadt mit sich bringt. Den Stadtvätern hilft dann später niemand, denn für Fehlentscheidungen gibt es keine Fördergelder.

Einigen Ratsmitgliedern ist noch nicht einmal bekannt, dass Krankenhäuser gewerbesteuerbefreit sind und somit keine Steuereinnahmen zu erwarten sind. Dies trifft natürlich besonders auf gGmbH´s und mit Sicherheit auch auf gAG´s zu.

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