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Bethel – 150 Jahre erfolgreich auch ohne Neubau

Chefarzt verblüfft – benötige acht Millionen

Bückeburg (bus). Bartsch verblüffte die Festgesellschaft mit einigen – angesichts der gegenwärtigen Diskussionen um den Neubau eines Gesamtklinikums – zunächst etwas merkwürdig anmutenden Sätzen. „Die nächste Zukunft ist unsicher und dunkel. Nur die allernächste Zeit bleibt zu übersehen, soweit sie Aufgaben stellt.“ Das einfachste Mittel, um allen Schwierigkeiten zu begegnen, wäre ein Neubau, der an anderer Stelle die Raumnot beseitigen würde. Ein derartiger Plan hätte etwas für sich, führte der Festredner aus, doch wären die Kosten für so einen Bau nicht tragbar. „Er würde immerhin sieben bis acht Millionen erfordern.“

Erst als Bartsch das Publikum über die Währungseinheit und den Ursprung der Gedankengänge aufklärte, erschloss sich den Zuhörern, dass die Summe in D-Mark kalkuliert war und die Formulierungen aus einer Chronik stammen, die 1960 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Krankenhauses verfasst worden war. Trotz der damals beklagten Finanznot sei es gelungen, mehr als 50 weitere Jahre erfolgreich zu bestehen, rief der Chefarzt in Erinnerung. Was durchaus als Ermutigung für die Zukunft genommen werden könne.

Vollständiger Artikel:
http://www.sn-online.de/Schaumburg/Bueckeburg/Bueckeburg-Stadt/Chefarzt-verbluefft-benoetige-acht-Millionen

1 Kommentar zu „Bethel – 150 Jahre erfolgreich auch ohne Neubau“

  • Jürgen Schlee:

    Chefarzt Herr Dr. Bartsch lehnt sich als nun (seit 2.1.12) niedergelassener Chirurg (in Praxisgemeinschaft) ans KH Bethel an.

    Endlich hat Bückeburg wieder eine ambulante chirurgische Praxis..

    Doch dies unterstreicht zugleich seinen Worte aus dem Artikel “die nächste Zukunft ist unsicher und dunkel”.
    Herr Dr. Bartsch hat ein Licht angezündet.
    Jürgen Schlee, Arzt für Allgemeinmedizin, Bückeburg

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