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Archiv für Januar 2012

Grüne: Kreis soll mit offenen Karten spielen

http://www.schaumburger-zeitung.de/portal/lokales/sz-heute/landkreis_Gruene-Kreis-soll-mit-offenen-Karten-spielen-_arid,398800.html

LANDKREIS

Grüne: Kreis soll mit offenen Karten spielenLandkreis (ssr). „Endlich mit offenen Karten spielen“ muss der Landkreis Schaumburg in Sachen Gesamtklinikum. Das hat die Vorsitzende der Schaumburger Grünen, Marion Lenz, gefordert. In einer Pressenotiz äußerte Lenz, die auch Vorsitzende des Krankenhaus-Ausschusses des Kreistags ist, den Eindruck, „die Landkreisspitze betreibt hier eine Vogel-Strauß-Politik und hofft, so die vielfältigen Probleme, die die Klinik-Umstrukturierung mit sich bringt, lösen zu können“.

„Sehr verblüfft“ zeigte sich Lenz über eine jüngste öffentliche Auskunft der Kreisverwaltung, dass die Übergangsverluste der Krankenhäuser Stadthagen und Rinteln bis zur Eröffnung eines Gesamtklinikums wohl kaum unter den eingangs kalkulierten 14,1 Millionen Euro bleiben werden. „Meines Erachtens bedeutet das mindestens, dass nun, entgegen aller Versprechungen, auf den Landkreis Kosten zukommen“, schreibt Lenz und fügt hinzu: „Das ist umso ärgerlicher, da uns noch im Dezember auf mehrmaliges Nachfragen versichert wurde, dass der Landkreis durch die ,Fusion der starken Partner pro Diako und Agaplesion‘ in keinster Weise betroffen sei.“

Eine Info-Veranstaltung für alle Kreistagsmitglieder, die bereits im Dezember aufgrund der damaligen Ereignisse terminiert, dann aber auf Januar verschoben worden sei, hat es laut Lenz bisher immer noch nicht gegeben. Ebenso wenig wie eine Sitzung des Krankenhausausschusses, die es bisher immer im Januar gegeben habe. „Aber auch dafür sah Landrat Jörg Farr leider bisher keine Veranlassung, da es seiner Meinung nach vor März nichts Kreisrelevantes zu berichten gebe“, bedauert Lenz

„Wir sehen aber nun dringenden Info- und Handlungsbedarf“ so Lenz. Sie fordert eine sofortige Krisensitzung, denn „wenn der Vertragspartner pro Diako seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, müssen wir uns ernsthaft die Frage stellen, ob pro Diako wirklich der richtige Partner ist.“

Artikel vom 27.01.2012 – 18.49 Uhr

Weserberglandstudie macht Vorschläge zur Gesundheitsversorgung

Aber wofür werden Studien überhaupt in Auftrag gegeben, wenn manche Politiker doch alles besser wissen? Da kann man sich die Ausgaben für die Studien doch gleich sparen….

Das Gutachten ist  mit seinen Strategievorschlägen für den Krankenhaussektor hoch interessant. Hier werden mit Fusionen, Portalkliniken (Schleuse),  Spezialisierung und stärkerer Einbeziehung von Kurzzeitpflege bzw. Ambulanz durch vorhandene Fachärzte fundierte Ansätze für eine Neudiskussion im LK Schaumburg unterbreitet (Gutachten S. 40). Letztlich werden die  den auch unter diesen Gesichtspunkten falschen Standort in der Feldmark in Frage stellen.

Das vollständige Gutachten lesen Sie hier:
http://www.rek-weserbergland.de/uploads/media/REK_Weserbergland_plus_-_NIW-Gutachten_Zusammenfassung.pdf

Grüne: Kreis „schönt“ das Bild Obernkirchens

Bericht in den Schaumburger Nachrichten vom 21.01.2012

http://www.sn-online.de/Schaumburg/Landkreis/Uebersicht/Gruene-Kreis-schoent-das-Bild-Obernkirchens

Download aus Sumpfklinik Archiv (PDF):

Kreis schönt das Bild Obernkirchens

Die Schaumburger Grünen zeigen sich irritiert: Nach deren Ansicht stellt die Homepage des Landkreises die Stadt Obernkirchen in einer Form dar, „die nicht den Tatsachen entspricht und die Bedeutung der nordöstlichen Landkreisteile negiert“.


Landkreis (ssr).
Grünen-Kreischefin Marion Lenz weist in einer Pressenotiz darauf hin, dass man auf dieser Homepage unter dem Stichwort „Wohnbevölkerung“ folgende Aussage findet: „Etwa die Hälfte der Einwohner lebt in den Städten Bückeburg, Rinteln und Stadthagen oder in Obernkirchen. Alle anderen Schaumburger Bürger und Bürgerinnen verteilen sich auf die eher ländlich strukturierten Gebiete der Gemeinde Auetal und der Samtgemeinden Eilsen, Lindhorst, Nenndorf, Niedernwöhren, Nienstädt, Rodenberg und Sachsenhagen.“

In der nachfolgenden Bevölkerungsstatistik sei aber zu erkennen, dass die Stadt Bad Nenndorf mit 10482 Einwohnern deutlich über der Stadt Obernkirchen mit 9219 Einwohnern liegt. Außerdem erreiche die Ost-Region „durch die fortwährende Verschmelzung der beiden Samtgemeinden Rodenberg und Nenndorf“ mit insgesamt mehr als 30000 Einwohnern „eine Bevölkerungsdichte, die durchaus mit den Städten Rinteln, Bückeburg und Stadthagen vergleichbar und in Schaumburg ohnegleichen ist“.

„Dieses geschönte Bild Obernkirchens verwundert schon sehr, denn leider geben die Fakten etwas ganz anderes her. Wir fragen uns, ob der Grund dafür vielleicht in der aktuellen Debatte um die Sinnhaftigkeit des geplanten Kinikstandortes in Vehlen liegen könnte“, stellt Lenz in den Raum. Die Kreistagsfraktion der Grünen hat sich deshalb mit einer Anfrage an die Verwaltung gewandt.

„Geradezu tragisch“ werde das Ganze laut Lenz in Anbetracht der Tatsache, dass in der vom Landkreis begleiteten „Weserberglandstudie“ lediglich für die schon jetzt bevölkerungsreiche östliche Schaumburger Region ein Bevölkerungswachstum prognostiziert wird, während es an anderer Stelle der Studie heißt: „Aber auch in den Grenzgebieten zwischen Nienburg und Schaumburg (…) sind aktuell schon recht weite Wege zu Gesundheitseinrichtungen zurückzulegen.“

„Wir möchten wissen, ob die Bedürfnisse der dortigen Bevölkerung wirklich angemessen berücksichtigt sind, denn mit der oben beschriebenen Darstellung entsteht der Eindruck, dass schon vorweg genommen wurde, was viele betroffene Bürger befürchten: Der Nord/Ost-Teil wird vom geplanten Gesamtklinikum Schaumburg abgehängt“, so Lenz.

Ist pro Diako Pleite?

„pro Diako“ schreibt erneut rote Zahlen

Zum zweiten Mal hintereinander hat die „pro Diako gGmbH“ ein Geschäftsjahr mit einem hohen Minus abgeschlossen. Die noch unveröffentlichte Bilanz für das Jahr 2010, die dieser Zeitung vorliegt, weist einen Fehlbetrag von fast zwei Millionen Euro aus. Gegenüber dem Jahr 2009 hat sich das Minus etwas verringert. Dennoch liefert die Bilanz einen weiteren Beleg dafür, dass „pro Diako“ den Neubau eines Klinikums für Schaumburg nicht stemmen kann.

Lesen Sie hier den Original Bericht der Schaumburger Nachrichten:

http://www.sn-online.de/Schaumburg/Landkreis/Uebersicht/pro-Diako-schreibt-erneut-rote-Zahlen

Oder laden Sie den Bericht als PDF aus unserem Archiv herrunter:

Der Pleitegeier schwebt über “proDiako”