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Archiv für Februar 2012

Offener Brief an Politik & Verwaltung

Augen auf beim Krankenhausverkauf!

In der Bevölkerung verstärkt sich die Kritik an dem Projekt Großklinikum Schaumburg. Nachdem bekannt wurde, dass der Betreiberfirma ProDiako das Wasser nicht nur bis zum Halse, sondern inzwischen wohl bis zur Nasenspitze steht, mehren
sich berechtigte Fragen zur Auswahl dieses Partners. Aus der gigantischen EWR Pleite hat der Kreis offenbar nichts gelernt. Nach Schaumburg kann ein Investor kommen, sich als Heilsbringer ausgeben – und augenscheinlich ungeprüft zügig Zuschüsse
bekommen. Nur einige wenige Kreispolitiker(innen) scheinen offenbar den Ernst der Lage zu erkennen. Wie kann es sein, dass die finanzielle Situation ProDiakos von politischer Seite komplett ignoriert und diese in Statements sogar verschwiegen wird?
Die Politik verspielt hier großflächig Vertrauen…… >>weiterlesen>>  Offener Brief 9.2.12

Wenn der Haushalt in Obernkirchen brennt….

Das die Stadt Obernkirchen große finanzielle Probleme hat ist hinlänglich bekannt.
In der lokalen Presse wird laufend darüber berichtet.
Siehe > Wenn der Haushalt an allen Ecken und Enden brennt
Der Rat diskutiert dann über Fragen wie z.B., ob man sich noch eine Brandwache
in der Kirche leisten kann oder nicht besser elektrische Lichter verwendet werden sollen.
Über die tatsächlichen Probleme die wirklich Geld kosten wird kein einziges Wort verloren.
Welche Kosten kommen auf die Stadt Obernkirchen im Zusammenhang mit der Planung
und dem eventuellen Bau des Klinikums zu?
Welche Kosten entstehen für den Unterhalt der neuen Infrastruktur die im Zusammenhang
mit dem Klinikneubau zwangsläufig anfallen werden?
Welche Kosten kommen auf die Verwaltung zu, wenn ein Klinikum in Vehlen steht,
z.B. für das Standesamt und erforderliche Archive?
Alles Themen die von großer Bedeutung sind, aber einfach nicht erwähnt werden.
Das “Kopf in den Sand” stecken in Obernkirchen geht weiter, nein noch viel mehr
der Rat macht sich lächerlich und merkt es gar nicht.
Oder glauben die Ratsmitglieder immer noch, die Bevölkerung sei dumm?
Erwähneswert ist an dieser Stelle ganz besonders, das Krankenhäuser weitestgehend
steuerbefreit sind und daher keine großen Einnahmen aus dem Krankenhaus
in das Stadtsäckl laufen werden.
Ich höre schon heute das Wehklagen des Rates über die hohen Kosten die
durch den Bau des Klinikums für Obernkirchen angefallen sind,
aber das habe man ja alles nicht wissen können.
Hoffentlich sind die heutigen Ratsmitglieder dann auch noch alle im Amt,
damit keiner sagen kann “Wir haben die Entscheidung nicht getroffen,
das waren ja unsere Vorgänger”.

Klinikum Arnsberg – Aus guter Praxis lernen

Das wäre auch ein Modell für Schaumburg!

Investitionen in Medizintechnik und Personal statt Beton und Outsourcing!

Das Klinikum Arnsberg besteht aus 3  Krankenhäusern mit insg. ca. 730 Betten (2 kirchliche, 1 städtisches) die  Ende 2011 zu einer gemeinsamen GmbH mit gleichberechtigten Partnern fusioniert sind. Der Prozess der Fusion wird seit einigen Jahren betrieben. Vorausgegangen war eine gründliche Bedarfsanalyse. Begonnen haben sie dann mit einer gemeinsamen Krankenpflegeschule, danach kamen Apotheke und einzelne Abteilungen dazu. Mittlerweile hat jedes Krankenhaus eigene Schwerpunkte (keine Doppelvorhaltungen), daran wird weiter gearbeitet. Alle 3 Krankenhäuser sind jeweils Einrichtungen der Grund- und Regelversorgung. Eine höhere Eingruppierung (Schwerpunktversorgung) ist nicht vorgesehen. Es gibt keine Landesförderung. Das Krankenhaus finanziert sich selbst und will in den nächsten Jahren 11-15 Mio. aus eigenen Mitteln vor allem in Medizintechnik und Personal (keine Baumaßnahmen!) investieren. Derzeit sind sie auf einem Weg, der auch wieder Gewinne bringt. Nach anfänglicher Skepsis hat das Konzept (und der Erfolg) auch die Krankenkassen überzeugt und wird von ihnen unterstützt.

Weitere Infos gibt es auch hier:

Der nächste große Schritt zum Klinikum

Aufbruchstimmung im Klinikum Arnsberg

Hat man aus den schlimmen Erfahrungen nichts gelernt?