Get Adobe Flash player

Archiv für März 2012

Die Hängepartie beim Klinikum kommt den Landkreis teuer zu stehen

20120330_Die_Hängepartie_SN

Mehr Müll in der Aue als Fische im Meer

20120327_Mehr_Müll_in_der_Aue_SN

Es ist nicht unsere Aufgabe einander näherzukommen…

Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näherzukommen, so wenig wie Sonne und Mond zueinanderkommen, oder Meer und Land. Unser Ziel ist, einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was es ist: des andern Gegenstück und Ergänzung.

Hermann Hesse aus “Narziß und Goldmund”

Posted from WordPress for Android

Die “Müllkatze” aus der Aue

image

Auf Wunsch vieler Katzenfreunde hier das Foto der Katze die wir aus der Aue gerettet haben :-) )

Posted from WordPress for Android

Heute hatten wir einen lustigen Einsatz in der Feldmark Vehlen! Müllsammeln zugunsten von Landschaft, Natur und Wildtieren! Wir sind über Felder und Gräben gehüpft und danach durch die Aue gewatet :) Am Ende hatten wir einen kompletten großen Anhänger voller hoch gestapeltem Müll: Ein Autokennzeichen, ein Bettgestell, eine scheußliche Metallkatze mit Glasaugen und ein Wellblechdach waren die “Highlights”. Dazu kamen Unmengen an Flaschen und Plastik. Danke an Alle für den tollen Einsatz! Hier ein Foto unserer Ausbeute. Unter Fotos gibt es weitere Bilder der Aktion!

Scheidender Chefarzt spricht sich für Standort Stadthagen aus

Artikel im Schaumburger Wochenblatt

http://www.schaumburger-wochenblatt.de/content/artikel.php?a=195509

STADT­HA­GEN (m­h). Am Kli­ni­kum Schaum­burg in Stadt­ha­gen hat es einen Wech­sel in der Me­di­zi­ni­schen Kli­nik 2, In­nere Me­di­zin – Ga­stro­en­te­ro­lo­gie, ge­ge­ben. Am Mitt­wo­ch, dem 14. März, ver­ab­schie­dete sich Chef­arzt Dr. Chri­stoph Grot­jahn bei ei­nem of­fi­zi­el­len Emp­fang von sei­nen Kol­le­gen, Mit­ar­bei­tern und ge­la­de­nen Gäs­ten. Er tritt den Pos­ten des Chef­arz­tes der In­ne­ren Ab­tei­lung im Kli­ni­kum Groß­burg­we­del an. Sein Nach­fol­ger ist der bis­he­rige Ober­arzt und stell­ver­tre­tende Chef­arzt der Fach­ab­tei­lung Dr. Mi­chael Hecht.

“Ich gehe kei­nes­falls im Streit”, be­tonte Chri­stoph Grot­jahn bei sei­ner Ver­ab­schie­dung. Dem in der Re­gion Han­no­ver le­ben­den Me­di­zi­ner ist die Nähe zu sei­ner Fa­mi­lie wich­tig. Seine neue Ar­beits­stelle liegt nur zehn Mi­nu­ten von sei­nem Wohn­ort ent­fernt. “Es gab Wo­chen, in de­nen ich meine kleine Toch­ter nicht ge­se­hen ha­be”, er­klärte Grot­jahn in Be­zug auf sei­nen lan­gen An­fahrts­weg in die Kreis­stadt.

Seit 2008 war er in Stadt­ha­gen tätig und maß­geb­lich für die Wei­ter­ent­wick­lung der Kli­nik und die Ein­führung neues­ter me­di­zi­ni­schen Tech­no­lo­gien ver­ant­wort­lich. “Er hat im um­kämpf­ten Markt das Team der Ga­stro­en­te­ro­lo­gie ü­ber Schaum­burg hin­aus be­kannt ge­macht und die Qua­lität vor Ort ver­bes­ser­t”, lobte Ge­schäfts­füh­rer Chris­tian von der Be­cke den Ein­satz des Me­di­zi­ners. Ne­ben den Dan­kes­wor­ten an sein Team ließ es sich der schei­dende Chef­arzt nicht neh­men, auch ein paar kri­ti­sche und mah­nende Worte an die An­we­sen­den zu rich­ten. Er sprach sich für den Kran­ken­haus­stand­ort Stadt­ha­gen aus und kri­ti­sierte den wei­ter zu­neh­men­den Wett­be­werb im Kli­nik­be­reich.

Es werde zu­dem für man­che Kli­ni­ken – auch im Schaum­bur­ger Land – im­mer schwie­ri­ger, Fach­kräfte und junge Ärzte zu fin­den. “Es soll­ten junge Ta­lente aus der Re­gion schon vom Be­ginn des Stu­di­ums an die Kli­nik ge­bun­den wer­den”, schlug er vor. Sein Nach­fol­ger, der ge­bür­tige Stadt­hä­ger, Mi­chael Hecht hat 2002 in der Kli­nik sei­nen Dienst an­ge­tre­ten. Der Fach­arzt für In­nere Me­di­zin und Fach­arzt für Ga­stro­en­te­ro­lo­gie stu­dierte an der Me­di­zi­ni­schen Hoch­schule Han­no­ver und ist nun ver­ant­wort­lich für jähr­lich rund 2000 Pa­ti­en­ten, die in der Kli­nik ver­sorgt wer­den.

In sei­ner An­tritts­rede er­füllte der neue Chef­arzt sei­nem “Ex-Chef­” Chri­stoph Grot­jahn prompt sei­nen zu­vor geäußer­ten Wunsch: Er bot ihm das “­Du” an.

Fo­to: mh

vom 21.03.2012 | Ausgabe-Nr. 12A

Müllsammelaktion am 24.03.12

image

Posted from WordPress for Android

Harter Sanierer für das Klinikum Schaumburg

Der starke Mann bei der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg heißt künftig Ralph Freiherr von Follenius, berichtet heute die Schaumburger Nachrichten. Follenius schied vor ca. einem Jahr aus der Geschäftsführung des Klinikums Frankfurt Höchst GmbH aus und findet nun in Schaumburg einen neuen Posten als “Harter Sanierer”! Die FAZ berichtet von “schlimmen Grabenkämpfen”, die sich der Sanierer Follenius immer öfter mit der ärztlichen Leitung und den Ärzten geliefert habe. Nicht nur die Finanzpläne des Geschäftsführers seien schlecht angekommen, auch sein Umgangston sei “nicht der beste” gewesen. Was kommt nun auf Schaumburg zu? Ein harter Sanierer führt das Ruder beim Projekt mit Modellcharakter.

Bericht in der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/grabenkaempfe-im-klinikum-er-hat-rottmann-heftig-enttaeuscht-1604686.html

Auf den Tab “Artikel” klicken.

Agaplesion – Mehr Rendite als die Deutsche Bank

Lesen Sie weiter auf den Seiten der Hamburger Initiative gegen die Bebauung des Sparbierplatzes:

Agaplesion – Mehr Rendite als die Deutsche Bank

Heuschrecken im Gesundheitswesen

Unser Land ist im Vergleich mit ähnlich strukturierten Ländern wie Holland, Schweiz oder Österreich  mit Krankenhäusern gut versorgt. Stellenweise besteht sogar eine Überversorgung. Diesen Luxus kann sich Deutschland  auf Dauer nur leisten, wenn die Krankenkassenbeiträge angehoben oder Steuergelder eingesetzt werden. Beides ist nicht erwünscht, aber noch immer glaubt unser Staat,  das Krankenhauswesen mit Fördermitteln unterstützen zu müssen.

Diesen Umstand haben nun findige Krankenhausbetreiber als neues Geschäftsmodell entdeckt zum eigenen Nutzen und zum Schaden der etablierten wirtschaftlich gesunden Kliniken.

Das Geschäftsmodell läuft folgendermaßen ab:

Die Krankenhausbetreiber beteiligen sich an kleineren Kliniken, die sich in wirtschaftlicher Notlage befinden. Den Einsatz fordern sie in Form von Bürgschaften oder Krediten nach dem Muster der sog. Heuschrecken zurück.

Anschließend wird die zweite Stufe gezündet:

Es werden Krankenhäuser zusammengelegt oder geschlossen und ein Neubau geplant. Für diesen Neubau werden Fördermittel in hohem zweistelligen Millionenbereich beantragt. Der jeweilige Neubau ist in Wirklichkeit nicht erforderlich, weil der Bedarf an Krankenhausbetten als Folge des medizinischen Fortschritt kontinuierlich sinkt trotz Überalterung unserer Bevölkerung. Die neuen Krankenhäuser machen den etablierten Kliniken zunächst Konkurrenz. Sie kommen  –  weil neu –  anfangs wirtschaftlich mehr oder weniger gut über die Runden. Spätestens nach fünf Jahren stehen sie vor dem Aus, weil dann erhebliche Kosten für Renovierung und Erneuerung anstehen. Es werden also neue Krankenhäuser mit Steuermitteln errichtet, die zum einen nicht wirklich benötigt werden und zum anderen nach circa fünf Jahren vor der Pleite stehen. Gewinner dieses Geschäftsmodells sind allein die Krankenhausbetreiber, die auf diese Weise erhebliche Mittel zum eigenen Vorteil abschöpfen.Es gibt eine simple Möglichkeit, dieses Geschäftsmodell zu Fall zu bringen bzw. zu verhindern:  Ein Gutachten eines namhaften auf diesem Gebiet tätigen Unternehmens muss nachvollziehbar beweisen, dass die neue Klinik in der geplanten Größe und an dem geplanten Standort erforderlich und die Wirtschaftlichkeit des gesamten Vorhabens gewährleistet ist. Wenn der Beweis nicht transparent und zweifelsfrei geligt, dürfen keine Fördermittel in Aussicht gestellt werden.Im Falle von Schaumburg würde ein entsprechendes Gutachten negativ ausfallen.