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News

Ein Neubaumit schwieriger Vorgeschichte

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Grundsteinlegung: Fehlender Respekt

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Landschaftsschützerwollen ein Auge draufhaben

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Kritischer Blick aufs Klinikum

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Massive Probleme bei der Grundwasserabsenkung?

Alle Warnungen wurden von der Projektleitung in den Wind geschlagen.
So wurde das Projekt gegen geltendes Recht durchgesetzt und nun folgen die vorhergesagten, ignorierten Probleme.

Aktuelle Fotos vom Bau eines Krankenhauses im Überschwemmungsgebiet

Ganz offensichtlich gibt es große Probleme mit der Grundwasserabsenkung auf dem Areal des zu errichtenden Krankenhauses.
Müssen nun Spundwände rund um das gesamte Grundstück in die Erde gerammt werden? Ist das evtuell ein Grund für die Verzögerung beim Aushub der Baugrube??

Bei einem Spaziergang konnten Mitglieder der BI beobachten, dass tatsächlich Arbeiten durchgeführt werden die darauf hindeuten dass neue Brunnen zur Entwässerung gebohrt werden und Spundwände eingerammt werden.

Auf dem Gelände arbeiten bereits jetzt  ca. 10 Pumpen pausenlos daran, das Wasserproblem in den Griff zu bekommen.

Zunächst wird das Grundwasser in einen großen Behälter gepumt und dann nach einer Reinigung in den danebenliegenden
Graben abgelassen.

Was passiert hier? Gibt es Antworten der Projektleitung?

In der Spitze bis zu 40 LKW pro Stunde

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Zwischen Aufatmen und Unmut

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Infoabend zum Klinikum-Bau

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Standort ist und bleibt eine Fehlentscheidung

Leserbrief zum Bericht der SN „Fünf Wochen Verzug für Baugrube“ vom 4.6.2014

Nach Aussage des Geschäftsführers der Krankenhausprojektgesellschaft, Herrn Claus Eppmann, verzögert sich der Aushub der Baugrube um  weitere fünf Wochen. Ob der  wahre Grund der Verzögerung beim Bodenaushub für das Klinikum wirklich an der „ausgiebigen Prüfung“  zu suchen ist und die Planer dafür die Verantwortung tragen müssen, sei dahingestellt. Nach Aussage von Herrn C.P., lt. großem Zeitungsbericht der SN vom 11.4.2014, sollte der Aushub der Grube bereits im Mai stattfinden. Sind hier auch die Planer Schuld?

Nun sollen also ab Juli 2014 (?!) 68.000 m3 Boden ausgehoben und abgefahren werden. Davon sollen 16.000 m3 auf dem Gelände bleiben und dort verteilt werden. Mehr wäre nicht möglich, wobei als Grund die Höhe der Starkstromleitung angegeben wird. Kaum nachvollziehbar. Der Rest, gleich 52.000 m3, soll abgefahren werden.

Das nachstehende Rechenbeispiel soll zeigen, welche Belastung auf die Bevölkerung in Ahnsen, speziell auf die Anwohner, die in der Theodor-Heuss-Str. / Bückeburger Str. und in der Eilsener Str. in Röhrkasten leben, zukommt. Aber auch die Bewohner des Ortsteils von Bückeburg, Bergdorf, dort steht „ Schaumburgs dümmste Ampel“, Zitat der SN vom 16.5.2014, werden maßgeblich durch Lärm, Gestank und Dreck beeinträchtigt werden.

Die Stadt Obernkirchen mit dem Ortsteil Vehlen, die mehrheitlich für den Bau des Krankenhauses in der Vehler Feldmark gestimmt hatte, wird dabei weit weniger belastet.

Insgesamt sollen also 52.000 m3 Erde abtransportiert werden. Überwiegend über Ahnser Strassen (wie oben erwähnt). 1 m3 Erde entspricht etwa 1,6 to = 83.200 to bezogen auf 52 t m3. Geht man bei einem LKW von einer Füllmenge von 25 to aus, benötigt das Bauunternehmen dafür ca. 3.300 LKW-Fuhren. Wie zu erfahren war, sollen die Abfuhrarbeiten ca. 4 Monate betragen. Dafür werden ca. 80 Arbeitstage benötigt, so dass pro Tag mit 40 LKWs zu rechnen ist; das entspricht ca. 5 Fuhren pro Stunde oder etwa alle 12,5 Minuten. Die ganze Rechnerei bezieht sich hier lediglich auf die Abfuhren. Leerfahrten verdoppeln das Ganze. Weiter ist zu berücksichtigen, dass zusätzlich weitere LKWs im Einsatz sind, die in der Bauphase diverses Material etc. zum „Ort des Geschehens“ transportieren müssen. Konnte man das nicht alles vorher wissen? Dieser Standort jedenfalls ist und bleibt eine Fehlentscheidung.

 

Joachim Voigt

vom Landschaftsschutz Schaumburg e.V.

Ein Steuerloch

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