Get Adobe Flash player

Sumpf

De Räuber – Rattepack

http://www.youtube.com/watch?v=z9AlEtcBiUo

Wo sin se dann die Manager, die nie d’r Hals vollkriege,
die ohne rut zo wäde, et Blau vum Himmel lüge
Wo sin se dann die Manager, die krumme Saache maache,
un dobei noch ganz selbstbewusst in jede Kamera laache

Refrain
Wo sin se dann die Bosse – jo wo sin se dann die Köpp,
wo sin se, wenn et nit mih läuf, dann han se sich versteck’
Wo sin dann all die Zocker – verdammtes Rattepack,
jitz holle mr ganz langsam dä Knüppel us em Sack…
… mir sin et satt !!!

Wo sin se dann die Gauner, die üvver Leiche laufe,
die uns Zertifikate, die nix wert sin, dun verkaufe
Wo sin se dann die Gauner, die alles ruiniere
un dann für ihre Fehler och noch Abfindung kassiere

Refrain
Wo sin se dann die Bosse – jo wo sin se dann die Köpp,
wo sin se, wenn et nit mih läuf, dann han se sich versteck’
Wo sin dann all die Zocker – verdammtes Rattepack,
jitz holle mr ganz langsam dä Knüppel us em Sack…
… mir sin et satt !!!

Wo sin se die Politiker, die uns Moral verkünde
un selver sich am Steuergeld vum kleine Mann versündige
Wo sin se die Politiker, die Hallelujah singe
un selver dann et Schwazzgeld noh Lichtenstein hinbringe


Komponist: Karl-Heinz Brand
Text: Karl-Heinz Brand
Genre: Country
Erscheinungsjahr: 2009
© 2009 Pavement Records

“Mauschelei”, “nicht Koscher”, hat ein “Gschmäckle”

Es gibt viele Begriffe für das, was hier in Schaumburg im Zusammenhang mit der Planung des Klinikums passiert.

Im allgemeinen stehen diese Begriffe für Vorgänge aller Art, die mit Korruption, Filz, Ämterpatronage oder Ähnlichem in Zusammenhang gebracht werden. Diese Dinge haben ein Gschmäckle, sie sind auf Hochdeutsch einfach „anrüchig“. Nicht selten betreffen diese als dubios empfundenen Vorgänge Frühphasen von Bestechungstatbeständen. Zutreffend ist oftmals auch der Begriff  “Vetternwirtschaft”, wenn ersichtlich ist dass die Verhaltensweisen der betroffenen Personen moralisch bedenklich und fragwürdig erscheinen , allerdings (noch) keine Straftat darstellen.

Die aktuelle Presseberichterstattung macht deutlich, dass viele Dinge die von Seite der BI schon länger prognostiziert wurden und worfür die BI nur Spott und Hohn erhalten hat, sich nun tatsächlich bewahrheiten. Vom hochgelobten Modellcharakter der dem geplanten Klinikum Schaumburg einstmals zugeschrieben wurde, ist nicht mehr viel übrig geblieben.

1. Kostenexplosion: Statt 80 Millionen  nun 135 Millionen (ohne Erschließungskosten)
Wenn es nach proDiako ginge, würde man sogar 158 Millionen ausgeben, dies scheitert jedoch an der mangelnden Liquidität
der proDiako.

2. Deshalb soll das Klinikum nun kleiner als geplant werden, siehe >>> 20110709_Schaumburg_Klinikum_wird_kleiner_SZ
Warum das so ist, wird nur Ansatzweise erwähnt, Realität ist jedoch, dass proDiako über keinerlei Eigenmittel verfügt und sich ihren “Eigenanteil” von Banken leihen muss.

3. Klinikum mit Vierbettzimmern, siehe Presseberichte:
>>> 20110715_Sumpfklinik_Schrumpfklinik_SN und >>> 20110727_Sind_Vierbettzimmer_noch_zeitgemaeß_SZ
Bevor man sich als Patient in ein Klinikum mit Vierbettzimmern begibt, überlegt man sicherlich erstmal
ob nicht ein anderes Klinikum das qualitativ hochwertige Leistungen erbringt und auch über einen modernen
patientfreundlichen Standard verfügt, die bessere Wahl ist.

4. Ärztliche Direktor und Chef – Chirurg am Krankenhaus Bethel wird “angestellter Krankenhaus-Arzt in Teilzeit”
Siehe >>> 20110729_Heftiger_Streit_um_Doppelrolle_eines_SZ
Wie lächerlich diese Darstellung ist, merkt man erst wenn man wirklich mal darüber nachdenkt. Aber auch hier sollte sich jeder Leser sein eigenes Urteil bilden.

5. Kompetenz oder Inkompetenz? Lernfähig oder Stur?
Was die Frage des Landschaftsverbrauches betrifft, zeigen sich die Schaumburger Politiker nicht gerade lernfähig, bzw. lernwillig. In Deutschland zerstören wir immer noch jeden Tag knapp 100 Hektar unserer Landschaft, Deutschland betoniert sich gnadenlos zu. Mit einem 625 Quadratmeter großen Riesen-Banner hat der NABU auf den alarmierenden Landschaftsverbrauch aufmerksam gemacht. Auf dem Berliner Schlossplatz entrollten NABU-Aktive und Bürgermeister von NABU-Partnerkommunen innerhalb von 60 Sekunden das Banner, dessen Größe dem aktuellen Landschaftsverbrauch in Deutschland pro Minute entspricht.

Siehe: >>> http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=9uS10vlTxbY
Schaumburger Politiker haben davon offensichtlich noch nichts gehört, der Begriff Flächenverbrauch ist vielen gar nicht bekannt und mit den daraus resultierenden Problemen setzt sich mit Ausnahme der Grünen und der Umweltverbände kein SHG Politiker auseinander. Das können dann nachfolgende Generationen tun, die unter den Folgen dieser Fehlentwicklungen leiden müssen. Von dem am dichtesten besiedeltem Landkreis in Niedersachsen (Herr Klebe) sollte der Bürger eigentlich etwas anderes erwarten, Stichworte: Nachhaltigkeit, Vorausschauende Planung, Bürgerbeteiligung.

Fazit:

Stuttgart 21 lässt grüßen, die BI wird nun die nächste Eskalationsstufe beschreiten.

Vorläufiges Gutachten zur Hydrologie (Überschwemmungsgebiet)

Das vorlaufige Gutachten der Fa. Geum.tec zeigt deutlich, wie brisant die Hochwasserproblematik im Bereich der Planfläche “F” tatsächlich ist.

>>>Vorläufiges Gutachten zur Hydrologie (Überschwemmungsgebiet)<<<

Die Gemeinde Ahnsen muss auch ohne Klinikumneubau und dem damit verbundenem Bau einer neuen Straße die mitten durch das Überschwemmungsgebiet führen soll, zukünftig mit kritischen Hochwassersituationen rechnen.

Zudem ist das Gutachten in Teilen nich ganz korrekt, denn es sagt aus, dass der Feldweg an der Planfläche “F” nicht überflutet wird. Unsere Fotos beweisen das Gegenteil: Der Weg wird auf mehr als 100 Meter vollständig überflutet. Das bezeichnet man auch als “Das Theorie-Praxis Problem”


In einigen Bereichen entsteht auf Grund der Fließgeschwindigkeit bereits eine regelrechte “Gischt”

Äußerungen einiger Standort Sympathisanten , hier noch nie Wasser gesehen zu haben,
sagen nur aus, das eben diese Leute bei schlechtem Wetter nie vor die Türe gehen.

Aufmerksame und ehrliche Mitmenschen, die ihre Umgebung und Umwelt noch wahrnehmen,
machen da ganz andere Beobachtungen, wie z.B. ein aufmerksamer Bürger aus Krainhagen, der uns am 27.11.2010 nachfolgende Fotos zukommen ließ:

Hallo Herr Knickmeier,
ich möchte Ihnen einige Fotos senden die ich in dieser Woche, am Mittwoch Morgen (24.10.2010) von meinem Wintergarten aus aufgenommen habe. Ich wohne in Röhrkasten, ca. 2500 m Luftlinie vom Gelände des geplanten Klinikums entfernt. Da ich ohne jegliche technische Hilfsmittel, einfach mit meinen bloßen Augen dort eine größere Wasserfläche sah, machte ich einige Fotos mit meiner handelsüblichen digitalen Kamera, ausgestattet mit einem normalen ZOOM (ohne Teleobjektiv). Sollten Sie Interesse an den originalen haben (9 Fotos), bitte ich um eine kurze Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen …..

Vielen Dank, hier sind Ihre Bilder einzusehen: 24.10.2010 – Wasserflächen auf Klinikumfläche

Thema Hochwasser, Oberflächenwasser und Sumpf

06.11.2010 -Wieder Wasser im Sumpf

Lage des Überschwemmungsgebietes und mögliche Auswirkungen für Ahnsen